Gin

Gin Tasting – Von Mother’s Ruin bis Gin 4.0 – Die Evolution des Gins

Gin Tasting – Von Mother’s Ruin bis Gin 4.0 – Die Evolution des Gins

Gin ist “in”! Wer hat noch nie einen Gin Tonic getrunken und wer diskutiert heute nicht über die Rolle des Gins im G&T und seine besondere geschmackliche Vielfalt? Doch was ist eigentlich „Gin“? Welche Rolle spielt der Wacholder im Gin? Als Trendspirituose ist er jedenfalls längst in aller Munde. Aber muss Gin immer nach Wacholder schmecken? Erfahren Sie auf dieser genussvollen Entdeckungsreise wie der Gin seit Jahrhunderten die Menschheit bewegt, fast zum Untergang eines Königreichs geführt hat und tauchen Sie ein in seine geschmackliche und geschichtliche Vielfalt! Werfen Sie mit uns einen Blick in die Vergangenheit und die Zukunft dieser faszinierenden Spirituose. Ach ja, … wer ist eigentlich diese(r) „Old Tom“?

Anmeldungen und Details:

Ort: Harry’s New York Bar, Hannover
Termin: 09. Februar 2018

Uhrzeit: 18:00 Uhr
Anmeldung unter Telefon: +49 (0)511 9093 600 oder
emails: tagung.hannover@sheraton.com

Jürgen Deibel entwickelt neues Gin-Glas

Jürgen Deibel entwickelt neues Gin-Glas

Genießer wissen: Nur im richtigen Glas kann sich eine Spirituose voll entfalten. Wie sieht es aber bei Drinks aus die erst kombiniert ihre wahre Größe zum Vorschein bringen, der Gin & Tonic zum Beispiel. Dieser Herausforderung hat sich Jürgen Deibel, Deutschlands renommiertester Spirituosen-Experte, im Auftrag der Glashütte Eisch gestellt und ein neues Gin & Tonic Tasting Glas entwickelt.

„Den Gin nicht mit Tonic ertränken!“

In das im Vergleich zu klassischen Longdrink-Gläsern kleine Glas passen ein bis zwei Eiswürfel und natürlich Tonic. Nach jedem Schluck kann dieses nachgefüllt werden, bis die perfekte Balance erreicht ist. Jeder Gin ist individuell und verlangt das richtige Verhältnis. Diese Besonderheit bringt Jürgen Deibel auf den Punkt: „In diesem Glas kann man den Gin nicht mit Tonic ertränken. Genießer werden das zu schätzen wissen!“

 

Pernod Ricard und Monkey 47 gehen gemeinsame Wege

Pernod Ricard und Monkey 47 gehen gemeinsame Wege

Pernod Ricard und Monkey 47 gehen gemeinsame Wege

Pernod Ricard Deutschland, Tochterunternehmen der Gruppe Pernod Ricard, hat die Übernahme der Mehrheitsanteile der im Schwarzwald beheimateten Dry Gin Marke Monkey 47 bekanntgegeben. Der französische Spirituosen- und Weinkonzern und die Black Forest Distillers GmbH trafen sich letzte Woche in Berlin zur Vertragsunterzeichnung. Der Abschluss muss noch von den zuständigen Wettbewerbsbehörden geprüft werden.

Mit der Beteiligung erweitert Pernod Ricard sein breit aufgestelltes Portfolio in der rasant wachsenden Premium Gin Kategorie um den vielfach prämierten sowie international hochgeschätzten Monkey 47 Schwarzwald Dry Gin. „Es gibt Momente im Leben bei denen man sofort weiß, dass man etwas Besonderes entdeckt hat. Und Monkey 47 ist etwas Besonderes”, so Alexandre Ricard CEO von Pernod Ricard. „Seit 2011 verfolgen wir die Entwicklung der Marke und freuen uns daher besonders mit Monkey 47 gemeinsam die Zukunft gestalten zu können.”

Eine Einschätzung, die David Haworth, Geschäftsführer von Pernod Ricard Deutschland, teilt: „Gin ist eine der beliebtesten Spirituosen weltweit. Wir freuen uns deshalb sehr, dass wir mit Monkey 47 ein Spitzenprodukt aus Deutschland in unserem Portfolio haben. Der hochqualitative Gin passt perfekt zu Pernod Ricard und gilt schon heute bei vielen Bartendern als absolute Kultmarke. Diesen internationalen Stellenwert wollen wir in Zukunft gemeinsam weiter ausbauen.“

Monkey 47 Gründer und CEO der Black Forest Distillers GmbH, Alexander Stein, begrüßt die Partnerschaft mit Pernod Ricard und betont dabei ebenfalls die Werte, die beide Unternehmen verbinden: „Die Partnerschaft mit Pernod Ricard war eine sehr persönliche Entscheidung. Das von Alexandre Ricard geführte Unternehmen zeichnet sich insbesondere durch eine stark unternehmerische Prägung, eine dezentrale Organisation und globale Präsenz aus. Pernod Ricard ist ein Wegbegleiter, der unsere Unabhängigkeit respektiert, lebt und als wesentlich erachtet.“

Quelle: Pernod Ricard, Deutschland

Neu:GUNROOM – Original Navy Spirits

Neu:GUNROOM – Original Navy Spirits

Ankündigung der Markteinführung von „GUNROOM – Original Navy Spirits“ durch den BSC

Gunroom Range
Gunroom Range

Rum und Gin nach Navy Tradition

 

Bremen, 08. September 2015. Die Segel sind gesetzt! Gunroom Original Navy Spirits sind Anfang September auch in deutschen Häfen eingetroffen. Die Qualitäten von Gunroom werden hierbei in kleinsten Chargen nach alten Navy Traditionen hergestellt. Mit dem Gunroom Navy Rum, dem Gunroom Navy Gin und Gunroom London Dry Gin platziert sich das junge Unternehmen im Bereich der Premium-Spirituosen und setzt neue Akzente. Der Vertrieb erfolgt über das Bremer Spirituosen Contor.

Gunroom Navy Rum

Als die Westindischen Inseln ein begehrtes Ziel der Navy wurden, eroberte Rum recht schnell die Fässer der Schiffe. Durch das Auffüllen mit den heimischen Rumsorten in den jeweiligen Häfen entstand der berühmte Navy Rum Blend. Mit dem Gunroom Navy Rum wurde eine solche klassische Komposition aus Rumsorten von Jamaika, Guyana, Barbados und Trinidad kreiert, die mit einer kraftvollen Alkoholstärke von 65% abgefüllt wurde. Ein hoher Anteil an Pot Still Rum sorgt für einen schweren Körper und einen komplexen, vollmundigen Charakter.

Gunroom Navy Gin& Gunroom London Dry Gin

Der Gunroom Gin wurde nach einem alten Rezept mit 12 Botanicals in London destilliert und anschließend für 45-60 Tage in ehemaligen Whiskyfässern gelagert. Diese Kombination aus modernster Brennkunst, überlieferten Rezepten und traditioneller Lagerung in Fässern, wie damals an Bord der Royal Navy, resultiert in einem aromatischen Gin, welcher als Navy Gin mit 57% Vol. und als London Dry Gin mit 43% Vol. erhältlich ist.

Eine Besonderheit der Gunroom Navy Spirits ist neben der Fassreifung die hohe Alkoholstärke, welche als „Gunpowder Proof“ bezeichnet wird. Da der Seemann schon damals ein anspruchsvoller Trinker war, wurde zur Qualitätskontrolle eine einfache Methode eingeführt. Um zu prüfen ob der Gin oder Rum mit voller Stärke abgefüllt worden war, wurde dieser mit Schießpulver vermischt. Wenn es sich noch entzündete, war dieser „Gunpowder Proof“ und hatte somit mindestens 57% Alkoholstärke. Entzündete sich das Schwarzpulver nicht mehr, war der Inhalt des Fasses mit Wasser heruntergesetzt und somit minderwertig.

Hintergrund

Hinter dem Projekt Gunroom steckt die junge Schwedische Firma Integrity Spirits, welche auf dem deutschen Markt mit dem Bio-Vodka Pure Green bereits Erfolge feiern konnte.

Erhältlich sind die Gunroom Original Navy Spirits ab Anfang September 2015. Ebenfalls können die Abfüllungen auf dem diesjährigen Bar Convent in Berlin verkostet werden.

Die besondere Ecke – Makar Glasgow Gin

Die besondere Ecke – Makar Glasgow Gin

Die Spirituose des Monates August besteht aus Wacholder

Text: Petra Fiess & A Wee Taste of Scotland

Wacholder ist das Nadelgehölz, welches auf der Erde am weitesten verbreitet ist und trotzdem bei uns kaum noch zu sehen ist. Auch die Auszeichnung „Baum des Jahres 2002“ brachte dem Gemeinen Wacholder, Juniperus communis L. – keine neue Ära zum Einzug in die deutschen Gärten.

Früher standen die säulenartigen Wacholderbüsche, die bis zu 12 m hoch werden, dort weil sie eine ganze Hausapotheke in sich beherbergten. Heutzutage steht die ‚Zypresse des Nordens‘ eher als Blickfang und lockt die Gartenbesitzer durch die langsame Wachstumsgeschwindigkeit zum Anpflanzen des Wacholders.

Wacholder wurde im Mittelalter häufig in der Heilkunde verwendet. Er war fast ein Allrounder im Bereich der Krankheiten. Die Heilwirkung des Wacholders reicht von der Förderung der Verdauung über die Harnorgane bis zum Atmungsapparat und Infektionskrankheiten und kam bei Ungeziefer, dem Biss giftiger Tiere und Zahnschmerzen zum Einsatz, ja sogar gegen die Pest rückte er vor, wie ein ein Zitat des Apothekers Tabernaemontanus (1520-1590): “ Zur Zeit der Pestilenz soll man die Beere in dem Mund kauen / so widerstehen sie dem giftigen Luft. … „ beweist.

Heilwirkung:      antibakteriell, blutbildend, blutreinigend, schleimlösend, schmerzlindernd, tonisierend, Sodbrennen, Magenschwäche, Kopfschmerzlösend

Pflanzenfamilie:              Zypressengewächse = Cupressaceae

Vorkommen:    Wacholder-Arten kommen vorwiegend auf der Nordhalbkugel der Erde vor.

Verwendete Pflanzenteile:        Die beerenförmigen, ei- bis kugelförmigen weiblichen Zapfen, oft als Beeren bezeichnet, sind 0,3 bis 2 Zentimeter groß. Sie benötigen bis zur Reife ein bis zwei Jahre, bleiben geschlossen und werden bläulich

Inhaltsstoffe:                    ätherische Öle aus alpha-Pinen, Terpineol, Sabinen, Myrcen, Flavonoiden

Und wohin führt uns der Wacholder? Ganz klar! Zum Gin und damit zu einem besonderen Gin der durchaus in die Kategorie „ man liebt ihn oder man hasst ihn“ fällt und genau deshalb wird sich der Makar Glasgow Gin sicherlich recht schnell ein Plätzchen im Herzen der Gin Liebhaber erobern. A Wee Taste of Scotland, der deutsche Importeur des 43% Vol. starken Makars, führt den in small batches von 300 Flaschen destilliert Gin in seinem Sortiment.

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Die berühmte „Annie“ von Makar Gin

Makar Glasgow Gin ist benannt nach dem gälischen Wort für Poet und wird in dem Kupferkessel „Annie“ von der Glasgow Distillery Company produziert. Das Rezept auf Wacholder-Basis beinhaltet nur wenige weitere Gin-Botanicals u.a. Engelwurz, Lakritze, Koriandersamen, Zitronenschale, Rosmarin, schwarze Pfefferkörner und Kassiarinde. Mit Makar ist es der Glasgow Distillery Company gelungen einen ungewöhnlichen Gin zu komponieren. Mit fast 90% Wacholderanteil ist dieser Gin sicher einzigartig in seiner Kategorie.

Liam Hughes, CEO der Glasgow Distillery Company, sagt dazu: “Wir wussten, es würde keinen Sinn machen, einfach nur einen weiteren Gin auf den Markt zu bringen. Das Produkt musste so perfekt wie nur möglich sein. Uns war immer klar, dass Makar in der Super Premium, small-batch Kategorie seinen Platz im Markt finden würde“. In Bezug auf den Stil erklärt er: „Wir sind bewusst in die Richtung eines traditionellen, trockenen Gins gegangen. Wacholder ist der Star der Show und die Botanicals, welche wir verwenden, müssen ihn perfekt ergänzen“.
Was durchaus als geglückt zu bezeichne ist.

Tastingnotes

Aroma: Wacholder Harz, Eukalyptus Saft, Blumen, Zitrusnoten, erdig, Rosmarin

Geschmack: Lakritz, süße Noten,kribbeln, Pfeffernoten

Nachklang: sauber, trocken, ausgleichend

Markar Flasche

 

 

 

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